Turkmenistan

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Turkmenistan befindet sich in Zentralasien und grenzt im Norden an Kasachstan, im Osten an Usbekistan, im Südosten an Afghanistan und im Süden an den Iran. Der Westen des Landes wird durch das Kaspische Meer begrenzt, und entlang der Ostgrenze fließt der Fluss Amudarja. Die gesamte Landesfläche beträgt ca. 488.100 Quadratkilometer. Turkmenistan nimmt den vierten Platz in Erdgasreserven weltweit ein und verfügt über das zweitgrößte Gasfeld der Welt.

Die Landschaft des Landes ist sehr facettenreich: Berge, Wüsten, Oasen, Meeresküste. Etwa 80% des Territoriums von Turkmenistan zwischen dem Kaspischen Meer und dem Amudarja nimmt die Wüste Karakum ein (übersetzt ” schwarzer Sand” bedeutet). Die Wüstenfläche umfasst 375.000 Quadratkilometer. Im Süden und Südwesten befinden sich die Kopet Dag Berge. Der größte See ist der Salzsee Sarikamisch.

Die Hauptstadt von Turkmenistan – Aschgabat liegt im südwestlichen Teil des Landes. Die moderne Stadt wurde im Jahre 1881 rund um russische Festung herum gegründet. Diese Festung befand sich auf der Kreuzung der Handelskarawanenwege. Bis 1919 war die Stadt als Aschabad bekannt, im Jahre 1921 wurde sie in Poltoratsk umbenannt. Im Jahre 1927 erhielt die Stadt ihren alten Namen – Ashgabad zurück (was übersetzt als “eingerichtet mit Liebe” bedeutet). Am Ende des XX Jahrhunderts gab man ihr die neue Transkription und den neuen Namen – Aschgabat.

Der 6. Oktober 1948 ist ein tragischer Tag in der Geschichte der Stadt. Die schrecklichen Erdbeben in der Nacht zerstörten die Stadt und nahmen vielen Menschen das Leben. Die nächsten fünf Jahre lag Aschgabat in Ruinen und war geschlossene Zone. Später halfen Bauarbeiter aus allen Republiken der ehemaligen Sowjetunion Turkmenen ihre Stadt wiederaufzubauen. In den Folgejahren nach der Unabhängigkeit wurde aktiv der Bau der neuen Gebäude fortgesetzt.

Zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt gehört der Neutralitätsbogen (1998). Die Höhe des Bogens beträgt 75 Meter. Er ist das höchste Gebäude Turkmenistans mit einer goldenen Statue des ersten Präsidenten des unabhängigen Turkmenistan Turkmenbashi an der Spitze. Ein weiterer Besichtigungspunkt ist die Ertuğrul Gazi-Moschee (1997), die als die größte Moschee

des Landes gilt. Es lässt sich auch das Teppichmuseum der Hauptstadt erwähnen, in dem hunderte der besten Beispiele des Teppichwebens verschiedener Zeiten gesammelt sind. Der älteste Teppich des Museums stammt aus dem XVII. Jahrhundert. Hier befindet sich der größte Teppich der Welt, dessen Größe fast 400 Quadratmeter beträgt und der mehr als eine Tonne wiegt.

Die Kultur von Turkmenistan hat historische Wurzeln, die bis in die Antike zurückgehen. Dies wird durch eine Reihe von folgenden Siedlungen auf dem Territorium des Landes belegt:

18 km westlich von Aschgabat befinden sich die Ruinen von Nissa – der alten Hauptstadt der antiken Parthier (1. Jahrtausand vor Chr. – bis zum 1. Jahrtausend nach unserer Zeitrechnung). Während der Ausgrabungen in der antiken Siedlung fanden die Archäologen Überreste von Stadtvierteln, Tempeln und Palästen. Überraschende Funde wurden von den Wissenschaftlern gemacht: Rhytonen aus Elfenbein (Trinkbecher in Form von Hörnern), Skulpturen aus Ton und Stein, Münzen, Urkunden auf Tontafeln. All diese haben einen großen historischen Wert.

Das andere architektonische Denkmal weltweiter Bedeutung ist die antike Stadt Merw. Bereits in der Bronzezeit gab es hier ein Bewässerungssystem. Die ersten schriftlichen Erwähnungen von Merw befanden sich in Awesta etwa im 8.-6. Jh. vor Chr. Auf dem Territorium von Merw entdeckten die Archäologen nicht weniger als fünf antike Siedlungen: Erk Kala, Gyaur Kala, Sultan Kala, Abdullakhan Kala und Bayramalikhan Kala. Die meisten von ihnen sind schwer beschädigt und von einigen wurden nur die Erdhügel gefunden. Merw gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe und ist an sich ein einzigartiges Denkmal der Geschichte. Viele Gegenstände und Funde sind im Museum von Merw ausgestellt, die während der Ausgrabungen dieser alten Siedlungen gefunden wurden.

Eine der wichtigsten historischen Sehenswürdigkeiten von Turkmenistan ist Konya Urgentsch, das 480 Kilometer nördlich von Aschgabat entfernt ist. Konya Urgentsch war die alte Hauptstadt des nördlichen Choresmiens und wurde schon in chinesischen Quellen aus dem 1. Jh. erwähnt. In der Mitte des 8. Jh. nach unserer Zeitrechnung war Konya Urgentsch unter der Herrschaft der Araber. Im Jahre 995 wurde Gurgandsch (diesen Namen erhielt die Stadt nach der arabischen Eroberung) die Residenz von Choresm Schah und die zweitgrößte Stadt nach Bukhara, das die Hauptstadt des Samanidenreiches war. In diesem wichtigen kulturellen Zentrum des Mittelalters wirkten die großen Vertreter der Wissenschaft und Kunst: Avicenna (Abu Ali Ibn Sina), Al-Biruni, Ibn Battuta und andere bedeutende Wissenschaftler jener Zeit. Im Jahre 1221 während der Invasion von Dschingis Khan verteidigte sich die Stadt heldenhaft, wurde aber besiegt und von den Mongolen in Schutt und Asche gelegt. Die Stadt wurde neu wiederaufgebaut, aber im Jahre 1388 von Timur zerstört. Danach geriet Konya Urgentsch für viele Jahre in Vergessenheit. Im Jahre 1831 nach dem Bau eines Bewässerungskanals Khan Yab, begann sich die Stadt wieder zu bevölkern. Viele der großen Bauten von Konya Urgentsch blieben in einem stark zerstörten Zustand erhalten. Trotz dieses Zustandes sind diese Bauwerke durch ihre Monumentalität und Pracht sehr bemerkenswert.

Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Altstadt von Konya Urgentsch sind:
– Mausoleum des Begründers eines Sufi-Ordens “Kubra” Nadschimetdin Kubra (12-13 Jh.);
– Mausoleum der mongolischen Prinzessin Torebeg Khanum (Turabekhanum, 12-14 Jh.);
– Minarett Mamun (9-11 Jh.);
– Minarett Qutlug Timur (12-14 Jh.) – das höchste Minarett Zentralasiens. Seine Höhe beträgt heute 67 Meter;
– Medresse von ibn Hadschib (14-16 Jh.);
– Mausoleum Arslan II. Es gilt als eines der ältesten Gebäude der Stadt. Den Grundstein datiert man aus dem 11. Jh.
– Mausoleen von Fach ad-Din Rasi (13.Jh.)

Neben diesen architektonischen Baudenkmälern ist Turkmenistan für seine einzigartige Pferderasse berühmt. Diese Rasse heißt Achal-Tekkiner. Weltweit sind diese Pferde für ihre Schnelligkeit, Langlebigkeit und Schönheit bekannt.

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