Termez

Termez

Termez – ein Zentrum des Buddhismus in Mittelasien. Heute ist Termez die Hauptstadt des Gebiets Surchandarja, die um eine russischen Garnisonsfestung im 19. Jahrhundert formiert wurde.

Die moderne Stadt liegt am rechten Ufer des Amudarja, unweit der Mündung des Surchandarja, an der Grenze zu Afghanistan.

Das Gebiet Surchandarja ist von den anderen Teilen der Rebublik mit den mittelhohen Berge abgetrennt: Kugitangtau im Westen, Hissargebirge im Norden und Babatag im Osten. Diese Gebirgsketten machen im Region ein einzigartiges subtropisches Klima. Termez ist die wärmste Stadt in Usbekistan: der Winter ist warm und mild, und der Sommer ist lang und heiβ.

Das heutige Gebiet Surchandarja gehörte im Altertum zu Baktrien, dessen Hauptstadt ein altes Balch war, das heute in Afghanistan liegt. Die moderne Stadt gehört zu den ältesten in Mittelasien. Aber bis zum heutigen Tag kann man nicht genau über die Voraussetzungen, Gründe und das Datum sagen. Bis jetzt diskutieren Historiker um die Gründung und Entwicklung der Stadt. Aber viele Wissenschaftler verbinden dies mit dem Namen Alexander des Groβen und behaupten, daβ Erscheinen des Alexander des Groβen in Surchandarja im 4. Jahrhundert v. Chr. eine groβe Anregung zur weiteren Entwicklung des Termez gegeben hat. Bisher gab es hier eine erste Siedlung – Hauptkern der zukunftigen Stadt. Als Alexander der Groβe zum Amidarja kam, befahl er ein Lager für seine Truppen aufzuschlagen, damit die Pontonnebrücke für Fluβübergänge über den Amudarja aufzubauen.

Es gibt keine Einigkeit der Historiker im Zusammenhang mit dieser Frage. Dennoch sind Historiker über den Herkunft von Termez gleicher Meinung. Der antike Name „Termez“ – „Tarmita“ wird von Demetrius, dem griechisch-baktrischen König und Gründer der Stadt abgeleitet, der eine alte Zitadelle aufgebaut hat. Nach der örtlichen Verwandlung ist Demetrius zuerst über „Darmit“, dann „Tarmita“ und später zu dem Namen „Termez“ geworden.

Geschichte der Stadt Termez erlebte, wie viele andere alten Städte Mitteasiens, die Aufschwungs- und Blütezeit mit den verschiedenen Eroberungen und Nidergängen.

In der Kuschanzeit (1. bis 4. Jahrhundert) betrug die Fläche dieses Ortes bereits 400 Hektar. Termez erlebte die allerhöchste Aufschwung. In dieser Zeit entwickelte sich ganz schnell Handel, Kunst und Architektur. In der Herrschaftszeit der Kuschan dehnte sich einen tiefen Einfluβ der verschiedenen Völker auf das Leben und die Entwicklung der Stadt Termez. Auf den Basaren der Stadt werden verschiedene Waren aus Indien, China, Parfija und sogar aus dem Römischen Weltreich zugeführt.

Hier erscheint eine Synthese der indischen, iranischen, griechischen und örtlichen Kunst. In Termez entstehen in dieser Zeit zahlreiche buddhistische Klöster und Tempel, wie z.B. Surmala, Fajas Tepe, Kara Tepe. Ruinen dieser Kultbauten kann man in der näheren Umgebung von Termez auch heute ansehen. Die Entwicklung dieser Religion ist hier bis zur Eroberung der Araber geblieben. Die Stadt gilt als ein groβes Zentrum des Buddhismus im zentralasiatischen Raum, zu Recht.

Mehrmals erlebte Termez viele ausländische Eroberungen:
– Mitte des 3. Jahrhunderts wurde die Stadt von der Sasaniden-Dynastie erobert;
– Im 4. Jahrhundert zerstörten die Nomaden – Hunnen-Ephtaliten ganz und voll die Stadt. In dieser Zeit zerfiel Baktrien in verschiedenen feodalen Fürsten, was die Eroberung des Termez den Arabern im Jahre 689 sehr erleichterte.

Trotz verschiedener Herrscher – Samaniden, Gaznewiden, Karachaniden und Seldschuken – erlebten im 9. bis 13. Jahrhundert Handel und Handwerk der Stadt seine Blütezeit. Das war eine Erneuerungszeit für die Stadt. Der Hafen und die Zitadelle wurden aufgebaut, Vorstädte und Stadttore entstanden. Das Territorium der Stadt Termez dehnte sich aus. Das ist die Bauzeit der imposanten Bauwerke, wie das Mausoleum des Hakkim al-Termezi und der Komplex Sultan Saadat.
Mit der Zerstörung durch die Mongolen – Dschingiz Khan im Jahre 1220 nahm diese Entwicklung bis 14. Jahrhundert ein Ende.

Aber später erlebte die Stadt wieder einen neuen Aufschwung – Mitte des 14. Jahrhunderts – Herrschaft der Timuriden-Dynastie.
Im 16. Jahrhundert wurde Termez von der Scheibaniden erobert, und bis 19. Jahrhundert befand sich in der Verwüstung.

Und erst im 19. Jahrhundert wurde die Stadt nach der Besitzergreifung von Ruβland wieder neu aufgebaut. Hier wurde eine Garnisonsfestung – Avanpost für Grenzenschutz gegen Engländer gebaut. Das war der Grund für die Enstehung der modernen Stadt Termez.

In Termez ist keine gewaltige Architektur erhalten geblieben. Aber, troztdem gibt es hier ein groβes touristisches Interesse. Das sind archäologische Denkmäler, wie Surmala, Sappali-Tepe (17. Jahrhundert v. Chr.), Kampir-Tepe, Dalversin-Tepe, Kizil-Tepe, Fajas-Tepe, Kara-Tepe, Minarett Djarkurgan u.a.

Karatepa

Fayas Tepa

Stupa Surmala

Keschk

Moschee Tschor Sutun

Kirk-Kis

Kampyrtepa

Das Minarett von Dscharkurgan  

Der Komplex von Chakim at Termesi

Die Nekropole Sultan Saodat

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